Verleihung der Missio canonica
Am 12. Juni 2026 nahmen Frau Elisabeth Gawel und Frau Julia Mattes, Lehrkräfte der Liebfrauenschule Sigmaringen, an der Verleihung der Missio canonica im Priesterseminar und im Freiburger Münster teil.
Die kirchliche Unterrichtserlaubnis wurde insgesamt 65 Religionslehrerinnen und Religionslehrern aus der Erzdiözese Freiburg verliehen.
Der Tag begann mit einer Begrüßung durch die Leiterin der Hauptabteilung Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat, Susanne Orth. In verschiedenen Impulsen wurde die Bedeutung der Missio canonica für Religionslehrkräfte hervorgehoben. Zudem erhielten die Teilnehmenden Informationen zu Unterstützungsangeboten für Religionsunterricht und Schulpastoral. Nach einem gemeinsamen Imbiss und einem Fototermin folgte der festliche Höhepunkt des Tages.
Im Rahmen einer Eucharistiefeier überreichte Weihbischof Dr. Peter Birkhofer die Urkunden zur Missio canonica. In seiner Predigt betonte er die besondere Aufgabe des Religionsunterrichts, jungen Menschen Orientierung zu geben und die Einheit von Glauben, Leben und Wirklichkeit sichtbar zu machen. Mit Blick auf den heiligen Christophorus ermutigte er die Religionslehrkräfte, ihren Dienst aus der Verbundenheit mit Jesus Christus heraus zu gestalten und Schülerinnen und Schüler auf ihrem Lebensweg zu begleiten.
Susanne Orth dankte den Religionslehrkräften für ihr Engagement und unterstrich die wichtige Rolle der Schule in einer Zeit, die zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägt ist. Schule sei ein Ort verlässlicher Beziehungen und gemeinsamen Lernens. Gerade Religionslehrkräfte eröffneten jungen Menschen Perspektiven auf Sinn, Hoffnung und Zusammenhalt und stärkten das Bewusstsein für die eigene Würde und die Würde anderer Menschen.
Für die Lehrkräfte der Liebfrauenschule und auch der mit anwesenden Familien war die Verleihung der Missio canonica ein besonderer und ermutigender Tag, der die Bedeutung ihres Dienstes im Religionsunterricht und in der Schulgemeinschaft eindrucksvoll unterstrich.

